Bye Bye Kanaren – Aber bitte ohne Thrombose-Risiko nach Hause! ✈️💉
- drdranikasimon
- 21. Feb.
- 1 Min. Lesezeit

Der Koffer ist gepackt, die Akkus sind voll – aber vor uns liegt jetzt der Rückflug. Während wir in den Wolken schweben, leistet unser Venensystem Schwerstarbeit.
Wusstet ihr, dass das Risiko für eine Reisethrombose bei Flügen über 6-8 Stunden deutlich ansteigt? Als Ärztin werde ich oft gefragt: „Brauche ich wirklich eine Spritze?“
Hier ist mein Check für euch:
💉Wer braucht mehr als nur Stützstrümpfe?
Nicht jeder muss spritzen. Aber bei diesen Faktoren sollten wir hellhörig werden:
💊Pille oder Hormonersatztherapie
🚬Übergewicht oder Rauchen
🩸Krampfadern
👴🏻Alter > 60
🩹Zustand nach Operationen oder Krebserkrankungen
🧑🧑🧒🧒Frühere Thrombosen in der Familie oder bei sich selbst
💉Warum Niedermolekulares Heparin (NMH)?
Vergesst bitte die alte Märchen von der „Reise-Aspirin“. ASS hilft im arteriellen System, aber bei der venösen Reisethrombose ist es fast wirkungslos. Der Goldstandard ist die Spritze (z.B. Clexane oder Mono-Embolex).
🕖Wann? Ca. 1–2 Stunden vor dem Boarding.
📍Wo? Ab in das Unterhautfettgewebe am Bauch oder Oberschenkel.
👩⚕️Meine 3 Profi-Tipps für den Flug ✈️
1. Hydration 💦: Wasser statt Wein! Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit und macht das Blut „dickflüssiger“.
2. Move it 💪: Venengymnastik (Fußwippen) und jede Stunde einmal den Gang auf und ab laufen.
3. Kompression 🧦: Ja, sie sind nicht sexy, aber Kniestrümpfe der Klasse 1 oder 2 bewirken Wunder gegen schwere Beine.
Wichtig für Reisende: Wer Heparin-Spritzen im Handgepäck hat, braucht ein ärztliches Attest für den Zoll. Das stelle ich meinen Patienten in der Praxis standardmäßig auf Englisch aus.
Genießt den Heimweg und kommt gesund an! 🏠✨





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